Kattas Welt

Willkommen im Hotel

Arbeiten, wo andere Urlaub machen: Für alle Menschen, die im Hotelgewerbe tätig sind, ist das Alltag. Egal, ob Koch, Zimmermädchen oder Animateur: Sie alle sind bemüht, ihren Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen. Wer stets zuverlässig, freundlich und fröhlich ist, kann es weit bringen und die Welt entdecken.

  • Reisenleiter

    Reiseleiter

    Was macht man in diesem Beruf?

    Als Reiseleiter bist du in einem Hotel oft der erste Ansprechpartner eines Urlaubers. Du nimmst deine Gäste bereits am Flughafen in Empfang und kümmerst dich im Anschluss um Transport, Unterkunft und vor allem um Ausflüge. Mit deinen Kenntnissen über Sehenswürdigkeiten, Kultur und Sprache begeisterst du Urlauber für Land und Leute. Manchmal springst du auch als Übersetzer ein. Außerdem löst du als Reiseleiter Beschwerden und Probleme deiner Gäste, sodass sie einen schönen Urlaub haben.

    Wie verläuft die Ausbildung?

    Für den Beruf des Reiseleiters gibt es keine vorgeschriebene Ausbildung. Verschiedene Anbieter – darunter auch Reiseveranstalter – organisieren mehrwöchige Lehrgänge, an denen du teilnehmen kannst, wenn du Reiseleiter werden willst. Hier werden neben organisatorischen auch kaufmännische Fähigkeiten vermittelt. Denn wenn es etwa um die Planung von Ausflügen geht, müssen auch Preise berechnet werden.

    Angehende Reiseleiter, die vorher bereits eine Ausbildung in der Reisebranche oder ein Kultur-Studium gemacht haben, haben mehr Chancen.

    Welche Fähigkeiten musst du mitbringen?

    Reiseleiter sind von früh bis spät für ihre Gäste erreichbar und haben immer ein offenes Ohr. Deshalb musst du gut mit anderen Menschen auskommen, wenn du in dem Beruf arbeiten willst. Außerdem solltest du improvisieren können – das bedeutet, du musst bei Notfällen immer gleich eine Lösung wissen. Du solltest dich natürlich in dem Land, in dem du arbeitest, auch gut auskennen – das ist eine Grundvoraussetzung für den Job des Reiseleiters.

  • Koch

    Koch

    Was macht man in diesem Beruf?

    Ob Einkauf, Zubereitung oder Lagerung: Als Koch bist du für alle Arbeiten zuständig, die zur Herstellung von Speisen gehören. Du klärst deine Gäste über Zutaten und ihre Herkunft auf und stellst Speisekarten zusammen. Dabei bist du verantwortlich für den Ruf deines Restaurants: Denn wenn’s deinen Gästen schmeckt, kommen sie gerne wieder. Dazu gehört es auch, das Essen schön anzurichten – schließlich isst das Auge mit. Von der Suppe, über die Soße bis hin zur Süßspeise: Köche kennen Rezepte für Gerichte aller Art und sind wahre Könner, wenn es um ihre Zubereitung geht. Kaltes Essen bekommt nämlich niemand gerne serviert.

    Wie verläuft die Ausbildung?

    Bereits in der Antike wurde die Kochkunst hoch geschätzt, weil gute Ernährung und Gesundheit eng zusammenhängen. Schon bei den alten Römern gab es daher Kochschulen. Neben Ernährungslehre gehören heute zur Ausbildung eines Kochs auch Warenkunde, Lagerhaltung sowie Hygiene. Dabei lernst du auch verschiedenste Koch- und Schneidetechniken kennen. Während deiner Ausbildung durchläufst du alle Küchenabteilungen; bereitest mal Kaltspeisen, mal Hauptgerichte, mal Beilagen zu. Später kannst du ein Spezialgebiet wählen. Ausgelernte Köche haben beste Voraussetzungen, um später selbst einen Restaurant zu führen.

    Welche Fähigkeiten musst du mitbringen?

    Du stehst leidenschaftlich gerne in der Küche und hast Freude an der Zubereitung von Speisen? Dann ist der Beruf des Kochs genau das Richtige für dich! Köche arbeiten im Team. Deshalb ist Teamfähigkeit besonders wichtig. Außerdem solltest du genügend Talent mitbringen und in der Lage sein, viele Aufgaben gleichzeitig zu erledigen, ohne die Ruhe zu verlieren. Wenn’s um das Einprägen von Rezepten geht, ist darüber hinaus Merkfähigkeit gefragt – immerhin kocht ein Koch immer ohne Kochbuch.

  • hotelfachfrau

    Hotelfachkraft

    Was macht man in diesem Beruf?

    Hotelfachfrauen und -männer haben einen sehr vielfältigen Beruf. Denn sie arbeiten nicht nur am Empfang eines Hotels oder im Restaurant. Sie sind auch für die Reinigung der Zimmer zuständig sowie das Planen von Veranstaltungen und das Erstellen von Rechnungen. Doch ganz gleich, ob sie im Service arbeiten oder im Hintergrund dafür sorgen, dass alles rund läuft: Hotelfachleute kümmern sich darum, dass sich ihre Gäste wohlfühlen und gerne wiederkommen.

    Wie verläuft die Ausbildung?

    Die Ausbildung zur Hotelfachfrau bzw. zum Hotelfachmann dauert in der Regel drei Jahre. Während dieser Zeit wirst du überall im Hotel eingesetzt, damit du das Hotelfach und die Zusammenarbeit der Abteilungen von Grund auf kennen und verstehen lernst. Theoretische Kenntnisse werden in der Berufsschule vermittelt. Dort erhältst du zum Beispiel ein genaues Wissen über die Herkunft und Zubereitung von Lebensmitteln, damit du deinen Gästen bei der Auswahl von Speisen und Getränken helfen kannst. Außerdem erlernst du die kaufmännischen Teile deiner Arbeit – also Rechnungen schreiben, Zimmerreservierungen vornehmen und Veranstaltungen planen. So wirst du während der Ausbildung schnell feststellen, wo deine Stärken liegen. Als Hotelfachkraft ausgelernte Hotelfachfrau/ -mann kannst du dann deinen Fähigkeiten und Neigungen entsprechend eingesetzt werden.

    Welche Fähigkeiten musst du mitbringen?

    Ein gepflegtes und höfliches Auftreten sind für Hotelfachleute selbstverständlich – ebenso wie Teamfähigkeit und gute Englischkenntnisse. Auch gute Mathe-Noten helfen dir bei deiner Bewerbung weiter, da du später in der Lage sein musst, für Rechnungen auszustellen. Der Beruf der Hotelfachfrau bzw. des Hotelfachmannes bringt aber vor allem unregelmäßige Arbeitszeiten mit sich. Das heißt: Du musst flexibel sein und regelmäßig auch an Wochenenden und Feiertagen arbeiten.

  • zimmer-maedchen

    Zimmermädchen

    Was macht man in diesem Beruf?

    Zimmermädchen sind die guten Geister eines Hotels: Sie reinigen Zimmer, beziehen Betten, tauschen Handtücher, saugen Flure – und das alles möglichst unsichtbar, sodass sich kein Gast gestört fühlt. Meist haben die Zimmermädchen nur wenige Minuten für die Reinigung eines Zimmers, ganz gleich wie ordentlich oder sauber es verlassen wurde. Trotzdem soll sich jeder Hotelgast fühlen, als sei er der Erste, der das Zimmer betritt.

    Wie verläuft die Ausbildung?

    Eine klassische Ausbildung zum Zimmermädchen gibt es nicht. Alle wichtigen Fähigkeiten und Kenntnisse lernt man während der täglichen Arbeit. Wenn dir die Arbeit im Hotel jedoch besonderen Spaß macht, kannst du eine Ausbildung zur Hotelfachfrau bzw. Hotelfachmann machen – und diese, dank deiner Vorkenntnisse, sogar um einige Monate verkürzen. Mit etwas Berufserfahrung darfst du als Zimmermädchen auch mehr Verantwortung übernehmen – also zum Beispiel andere Zimmermädchen anlernen oder Arbeitspläne erstellen.

    Welche Fähigkeiten musst du mitbringen?

    Um als Zimmermädchen zu arbeiten, solltest du hauswirtschaftliche Grundkenntnisse mitbringen. Außerdem werden gute Umgangsformen von dir erwartet. Denn Freundlichkeit gegenüber den Gästen wird in jedem Hotel groß geschrieben. Da du beim Reinigen der Zimmer auch so manch privates Details über den Gast erfährst, musst du darüber hinaus Geheimnisse für dich behalten können.

  • katta-hotellobby

    Concierge

    Was macht man in diesem Beruf?

    Ein Concierge arbeitet in Luxushotels, wo er zum Beispiel die Gäste begrüßt – daher auch sein Name. Übersetzt bedeutet „Concierge“ nämlich „Pförtner“. Für die Gäste ist der Concierge der erste Ansprechpartner. Er hilft ihnen nicht nur mit ihrem Gepäck, bucht für sie Restaurants oder gibt ihnen Kulturtipps. Er kennt auch die Angewohnheiten, Hobbys und Interessen seiner Gäste und erfüllt ihnen alle Wünsche.

    Wie verläuft die Ausbildung?

    Der Concierge ist eine Art Weiterbildung des Hotelfachmannes. Das heißt: Um als Concierge zu arbeiten, musst du vorher eine Ausbildung im Hotel machen. Außerdem werden sehr gute Englischkenntnisse von dir erwartet.

    Als Concierge solltest du bestens über deine Stadt und deine Region informiert sein. Du musst wissen, wo es das beste Eis gibt; welche Band demnächst auftritt und wie lange das Museum geöffnet hat. Oft fordert der Beruf auch dein Organisationstalent – wenn Gäste beispielsweise vom Flughafen abgeholt werden wollen oder nach einem seltenen Wein verlangen.

    Welche Fähigkeiten musst du mitbringen?

    Gäste haben hohe Erwartungen an den Concierge. Er muss deshalb immer höflich, aufmerksam und zuvorkommend sein – und auch mal ein Geheimnis für sich behalten können. Das Wort „nein“ kennt ein Concierge nicht.

  • animator-katta

    Animateur

    Was macht man in diesem Beruf?

    Ein Animateur betreut überall auf der Welt die Urlaubsgäste in Hotels, an Stränden oder auf Kreuzfahrtschiffen. Er organisiert Spiele, bei denen alle Urlauber mitmachen können. Manchmal gestaltet er auch kleine Musik- und Tanzeinlagen für sie. Als Animateur kümmerst du dich also darum, dass die Gäste Spaß und gute Laune haben.

    Wie verläuft die Ausbildung?

    Um Animateur zu werden, brauchst du keinen bestimmten Schulabschluss und auch keine bestimmte Ausbildung. Allerdings solltest du sportlich und kreativ sein. Denn diese Fähigkeiten musst du beim Bewerbungsgespräch unter Beweis stellen. Den Rest lernst du in der Animateurs-Schule. Darüber hinaus kannst du dich weiterbilden und zum Teamleiter werden.

    Welche Fähigkeiten musst du mitbringen?

    Als Animateur triffst du ständig neue Leute. Daher darfst du nicht schüchtern sein. Außerdem solltest du gut Englisch sprechen, um mit den Gästen aus aller Welt reden zu können. Wenn du darüber hinaus noch die Landessprache deines Einsatzortes sprichst: Perfekt!